Während Clenin und Susan Schmidt diskutierten die Hinweise unter dem Regen und dem Nebel der Stadt Bern, Boris Mikhailovich Badenov hat sich auf einem Klubsessel bei dem berühmten Carlton Hotel in Südfrankreich gerade hingesetzt. Über der Côte d'Azur erstrahlte brillant ein ungeheuer weißer Sonne. Möwengeschrei begannen die sonst ruhige Meeresluft zu füllen. Es war noch Morgen.
Seines Handy klingelte. Bevor er hat es abgehoben, er hat barsch mit den Fingern geschnippt und seine Freundin mit ihren Chihuahua weggeschickt. Keiner von ihnen könnten Deutsch verstehen, aber es war besser, dass sie nichts hörten. Natürlich würde es nicht sie glücklich machen.
"Du hast dich versprochen, dass wir würden nun einen Spaziergang mit Mimi [dem Hund] machen!" sagte seine Freundin Natalya auf Russisch. Sie waren ein hübsches Mädchen von 23 Jahren, wirklich 14 Jahre jünger als er. So wie es aussieht jedoch, die 37 Jahr alt Boris hätte noch am Ende seiner zwanziger Jahre sein können. Wer weiß, vielleicht haben diese Oligarchen den Jungbrunnen schon gefunden.
"Njet! [Russisch für "nein"] Vielleicht später!" sagte er verärgert, noch auf Russisch.
Mimi und Natalya, die hat jetzt in Tränen ausgebrochen, haben die Klubsesseln verlassen. Das Handy klingelte noch. Boris hat es abgehoben.
"Hallo." sagt Boris nun auf Deutsch, obgleich mit einem leichten Russischen Akzent.
"Wir sind in der Klemme," antwortete eine Stimme, auf perfekt Hochdeutsch.
"Was meinst du, Klaus? Hast du etwas versaut?" sagte Boris, nun ein bisschen irritiert.
"Die....die wissen etwas. Der Berner Polizist und eine Frau. Sie wissen von dem Elfenbein. Sie vermuten, dass du bist irgendwie in dem Mord des Twanns beteiligt."
"Was!?" zischte Boris "Ich will, dass du die beide sofort umbringen. Verstanden?"
"Ähm... ich werde mein Äußerstes tun." antwortete nervös Klaus.
"Das ist nicht genug. Wenn du das nicht tun kannst, werde ich jemand, der wirklich kann, finden. Und er wird alle drei von euch erledigen. Ruf mich Morgen an." Boris hat die Telefon aufgelegt und ist in Richtung des Mittelmeers gegangen.
"Die Anfänger," dachte er lautlos, bevor er hat in die helle Wellen gesprungen. "Das ist die letzte Mal, ich habe es zu tun mit diese verdammte Schweizer."
Vokabeln:
Klubsessel = lounge chair
erstrahlen = to shine
Möwengeschrei = sea-gull cries
barsch = curtly
Jungbrunnen = fountain of youth
in der Klemme sein = to be in trouble
obgleich = albeit
versauen = to screw up
ich werde mein Äußerstes tun = I'll do my best
erledigen = to take care of
das Mittelmeer = the Mediterranean sea
die Wellen = the waves
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